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Witzenmann Mexiko präsentiert sich startklar

16.10.2015

Die weltweit vertretenen Gesellschaften der Witzenmann-Gruppe produzieren und verkaufen jeweils primär im und für den lokalen Markt. Kundennähe ist das entscheidende Kriterium der Standortwahl. Dies gilt auch für das 24. Tochterunternehmen, welches im mexikanischen Celaya angesiedelt ist. Pünktlich zur Fertigstellung der Produktionsanlagen lud Witzenmann Mexiko interessierte Kunden, vorrangig Hersteller von Abgasanlagen sowie Automobilhersteller zu einem ersten „Schulterblick“ ein. Die Botschaft der gutbesuchten Veranstaltung: „Witzenmann is ready for take off“ – so auch der Titel der Einladung.

Im Amistad Bajio Industrial Park errichtete der Weltmarktführer für flexible metallische Elemente eine komplette Fertigungseinheit zur Herstellung  von Entkoppelelementen für den Einsatz in Personenkraftwagen.
In der rund 4.500 m² großen Halle konnte Carlos Talamantes, Geschäftsführer von Witzenmann Mexiko den Besuchern eine komplette Fertigungslinie vom Rohrschweißen über das Balgpressen bis zur Montage im Betrieb präsentieren.

Die Fertigung läuft an
Noch im Vorfeld der kommenden feierlichen Eröffnung war es Carlos Talamantes ein besonders Anliegen, den potentiellen Kunden den hohen Standard sowie die Betriebsbereitschaft der modernen Fertigung zu zeigen. Mit großem Interesse nahmen die Besucher die einzelnen Fertigungsschritte in Augenschein und ließen sich verschiedenste Fertigungsaspekte detailliert erläutern.

Autoland Mexiko
Mexiko hat sich als Standort für PKW-Produktion durchaus bewährt. Volkswagen betreibt seit Jahrzehnten in Puebla und Silao Werke.
Jetta, Beetle, Beetle Cabriolet und Golf 7 laufen hier vom Band. Nahezu alle großen Hersteller der Welt haben hier Fabriken. Die Ansiedlungen von Audi (2016) und BMW (2019) stellen für Mexiko den ersten Schritt in Richtung Premiumsegment dar. Entsprechend ist die Aufbruchstimmung in Politik und Wirtschaft im mittelamerikanischen Staat.
Dabei sind es nicht allein die günstigen Lohnkosten, die die Attraktivität für die Autohersteller darstellen. Zumindest zwei weitere günstige Rahmenbedingungen sind zu nennen. Mexiko gehört dem Dollar-Raum an. Wer hier produziert, macht sich unabhängiger von den Schwankungen des Euro. Und: Während zwischen den USA und der Europäischen Union das Freihandelsabkommen verhandelt wird, hat Mexiko schon heute das Recht, zollfrei in die USA und Europa zu exportieren.

Witzenmann setzt auf Mexiko
„Wir verstehen uns als innovativer Entwicklungspartner unserer Kunden. Mit unserem „global footprint“ – einem engen Netzwerk bestehend aus dem Kompetenzzentrum im Pforzheimer Stammhaus und den kundennahen Tech Centern in Korea und den USA – haben wir die optimale Struktur geschaffen, nachhaltiges Innovationsmanagement einerseits und kundenindividuelles, produktionsnahes Engineering andererseits zu verbinden“, fasst Dr. Eberhard Wildermuth, Geschäftsbereichsleiter Fahrzeugtechnik bei Witzenmann, die Internationalisierungsstrategie Witzenmanns zusammen. „Mexiko stellt derzeit einen der interessantesten Märkte weltweit dar. In der relativen Nähe zu unserem Tech Center in den USA können wir aus dem Stand unseren Kunden die gewohnt zuverlässige Produktqualität sowie einen direkten und schnellen Service bieten.“

Breit aufgestellt
Außer in den deutschen Unternehmen fertigt Witzenmann in Tschechien, der Slowakei, Russland, Korea, Indien, China, Brasilien und den USA Entkoppelelemente, Rückführleitungen, Dehnkörper und weitere Bauteile , nicht allein für die Automobil-Branche.

 

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