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Wachstum in der Witzenmann-Gruppe

19.10.2018

Die Witzenmann-Gruppe ist auch 2018 weiter gewachsen. Bis September 2018 erwirtschaftete die Unternehmensgruppe einen Umsatz von 475 Mio. €. Das sind 11,6 Mio. € bzw. 2,5% mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum.
Neben dem weiterhin starken Geschäft mit Bauteilen für PKW und Nutzfahrzeuge investiert die Witzenmann-Gruppe in die Produktdiversifizierung. Beispiele dafür sind die Gründung des Geschäftsbereiches Aerospace am Standort Pforzheim oder der Ausbau des Industriegeschäftes sowohl durch das Erschließen von neuen Anwendungen als auch durch Industriefertigungen an den asiatischen Standorten.

Fahrzeuggeschäft weiter stark – Nutzfahrzeuge sehr positiv
Wie bereits im vergangenen Jahr entwickelt sich das Geschäft mit Entkoppelelementen und Motorleitungen positiv auf hohem Niveau. Die Nachfrage nach flexiblen Bauteilen für den Bereich Nutzfahrzeuge erholt sich weiter und übertraf die Erwartungen.
Auch der positive Trend im weltweiten Industriegeschäft hat Bestand. Hier sind Zuwächse im Bereich Chemie, Raffinerien und Armaturenindustrie zu verzeichnen. Die Internationalisierung der Industriesparte schreitet weiter voran und zeigt erste Erfolge.

Investitionsquote erneut gesteigert
Erneut steigert die Witzenmann-Gruppe 2018 die Investitionen auf mehr als 54 Mio. € (2017: 43 Mio. €; 2016 36 Mio. €). Das entspricht einer Investitionsquote von 8 %.
Neben dem weltweiten Ausbau des Industriegeschäftes fließt weiterhin ein wesentlicher Anteil der Investitionen in die Fertigung von Bauteilen für automobile Anwendungen. 

Mitarbeiterzahl wächst
Ende September arbeiteten 4.614 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Unternehmens-Gruppe. Das sind 273 Personen bzw. 6% mehr als Ende 2017.
Rund 45 % der Beschäftigten arbeiten in den deutschen Gesellschaften, nunmehr deutlich über 33 % im europäischen Ausland und rund 22 % in den Tochterunternehmen in Amerika und Asien.
Den größten Zuwachs in der Beschäftigtenzahl verzeichnen die osteuropäischen Tochterunternehmen. Die stabile Zahl der Beschäftigten in den hiesigen Betrieben dokumentiert deren zentrale Rolle.

Pforzheim: Zweigwerk Buchbusch vor Vollendung
Die Witzenmann GmbH ist der größte Fertigungsstandort in der Witzenmann-Gruppe und übernimmt als Kompetenz- und Entwicklungszentrum wichtige Koordinationsaufgaben.

Das neue Fertigungswerk im Pforzheimer Norden steht kurz vor der Vollendung. Der verkehrsgünstig gelegene Standort vereinigt vier bislang räumlich getrennte Fertigungen für Nutzfahrzeugteile. Exakt ein Jahr nach dem Spatenstich am 13.10.2017 ist der Umzug weitgehend abgeschlossen. Der Neubau auf dem rund 20.000 m² großen Grundstück umfasst 4.000 m² Produktions-, 2.000 m² Lager- und 1.100 m² Büro- und Technikfläche. Die freitragende Hallenkonstruktion bietet hinreichend Raum für ein Fabrikationslayout mit optimierten Abläufen und Prozessen.

Internet of Things – Chancen der Digitalisierung
Auch aus dem digitalen Wandel können für Witzenmann vielfältige Chancen und neue Handlungsfelder erwachsen. Witzenmann hat zum Beispiel eine Kompensatoren-Studie erarbeitet, die diesen Gedanken aufgreift: Durch eine intelligent verknüpfte Sensorik erfolgt eine kontinuierliche Auswertung des Betriebszustandes in Echtzeit. Dadurch können z.B. Wartungszyklen besser geplant und ggf. verlängert und damit Anlagenkosten verringert werden.

Wachtumsmarkt Halbleiterindustrie
Mit der Halbleiterindustrie erschließt sich die Witzenmann-Gruppe derzeit einen neuen, wachstumsstarken Markt. OEMs und Maschinenhersteller verlangen nach Schläuchen und Bälgen für Anwendungen im Hochvakuum. Sie müssen höchsten Reinheitsanforderungen genügen. Eine entsprechende Reinigungs- und Prüfinfrastruktur wird derzeit im Pforzheimer Stammhaus aufgebaut.

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