Witzenmann-Gruppe setzt Wachstum fort

Witzenmann-Gruppe setzt Wachstum fort - 500 Mio. Euro Umsatz in greifbarer Nähe

29.10.2013

Die Witzenmann-Gruppe ist der weltweit führende Hersteller von Metallschläuchen, Kompensatoren, Metallbälgen und Fahrzeugteilen. Über 3600 Mitarbeiter in 23 Gesellschaften in 18 Ländern entwickeln, produzieren und verkaufen maßgeschneiderte technische Lösungen für Kunden aus allen Industriezweigen. Witzenmann ist innerhalb seiner Branche weltweit technologisch führend, bietet das umfangreichste Produktprogramm und verfügt über ein umfassendes Kompetenzspektrum auf dem Gebiet flexibler metallischer Leitungselemente.

Die Planung für 2013 geht von einer Umsatzsteigerung um +4,3% auf 493,2 Mio. € aus. Mit einem realisierten Umsatz von 375,8 Mio. € bis Ende September 2013 liegt Witzenmann etwas über dem Planpfad. Das Wachstum gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum beträgt 4,8%.
Der Geschäftsverlauf 2013 erweist sich als äußerst stabil. „Die neue Umsatzbestmarke von 500 Mio. € ist in greifbarer Nähe. Wir erwarten, dass wir auch am Jahresende über der Planung liegen“, erläutert Hans-Eberhard Koch, Vorsitzender der Geschäftsführung.

Die Unternehmensgruppe muss dabei auf regional unterschiedliche Entwicklungen reagieren. Die Tochtergesellschaften in Amerika und Asien verzeichnen ein deutliches Wachstum. Der Umsatzanteil dieser Regionen liegt per Ende 3. Quartal bei 33,0% (2012: 30,7%). Träger des Gruppenwachstums sind in erster Linie die Gesellschaften in China und den USA. In Europa und Deutschland stagnieren die Umsätze derzeit.

Witzenmann wächst vor allem im Automotive-Segment (PKW, LKW und Nutzfahrzeuge). Neben steigenden Produktionszahlen für Fahrzeuge profitiert man auch von der weltweit verschärften Umweltgesetzgebung. Im Groß- und Anlagenbau konnten technologisch anspruchsvolle Projekte realisiert werden.

Die Anzahl der Beschäftigten ist weiter gestiegen. Ende September 2013 arbeiteten mehr als 3.600 Beschäftige in der Gruppe, so Geschäftsführer Gerhard Flöck. Analog zum Umsatz stieg die Zahl der Mitarbeiter in Amerika und Asien deutlich auf 640 Personen (Ende 2012: 561). In den deutschen Gesellschaften waren Ende September 1.931 Mitarbeiter (Ende 2012: 1.895) tätig. Ursache für diesen leichten Anstieg der Beschäftigung im Pforzheimer Stammhaus sind insbesondere zunehmende Koordinations- und Unterstützungsaufgaben für Tochterunternehmen.

„Mit einer Investitionsquote von 7,1 % schaffen wir die Basis für weiteres Wachstum. Im Jahr 2013 werden wir mehr als
34 Mio. € investieren“, erklärt Gerhard Flöck. Das Volumen liegt deutlich über den Abschreibungen. Knapp 13 Mio. € entfallen dabei auf das Stammhaus in Pforzheim.

Die positiven Perspektiven der Weltwirtschaft beeinflussen die aktuelle Planung. Es wird allgemein von einer Belebung des globalen Wirtschaftswachstums ausgegangen. Sowohl für die Industrieländer wie für die Schwellenländer werden 2014 höhere Wachstumsraten erwartet. „Unser dynamisches Wachstum wird sich im nächsten Jahr beschleunigen“, erwartet Hans-Eberhard Koch.

Witzenmann verfolgt ehrgeizige Ziele. Im Jahr 2020 soll der Umsatz 800 Mio. € betragen.

Neben einer fortgesetzten Globalisierung spielt auch die Stärkung der Bereiche Technologie und Innovation eine wesentliche Rolle dabei. Seit Juni 2013 verantwortet Andreas Kämpfe den Geschäftsführungsbereich "Technologie und Qualität", als Nachfolger von Matthias Weiergräber, der aus gesundheitlichen Gründen wenige Monate vor dem Erreichen des Rentenalters ausgeschieden ist. Der promovierte Maschinenbauingenieur Andreas Kämpfe ist seit 2001 für Witzenmann tätig. In seiner neuen Aufgabe ist er verantwortlich für den weiteren Ausbau der technologischen Wettbewerbsvorteile des Unternehmens. "Unsere Wachstumsstrategie erfordert qualitativ hochwertige Produkte, die weitere Optimierung der Fertigungsprozesse und innovative Problemlösungen", definiert Andreas Kämpfe das Arbeitsprogramm der nächsten Jahre.

„Unser Unternehmen ist fit für die Zukunft. Wir sind sehr gut aufgestellt, um die Chancen in den Wachstumsregionen zu ergreifen und neue Anwendungsmärkte zu erschließen“, so die Geschäftsführung.

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